Ehrung Willy Brand Medaille
Wer ist die SPD? https://www.spd.de/partei/
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Die Vorstandschaft:
Marlene Rupprecht - Anni Heinzmann - Ulrike Berkholz
und alle Mitglieder
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Rohrdorf. Einen intensiven Einblick in die aktuellen Themen der Gemeinde Rohrdorf erhielt SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode beim Rathausbesuch bei Bürgermeister Daniel Jendroska. Gemeinsam mit den Gästen Carl Staud, Ersatzkandidat Jochen Maier und dem Rohrdorfer Matthias Großmann führte der Bürgermeister durch das beeindruckende historische Rathaus und stellte die Schwerpunkte seiner Arbeit vor.
Jendroska, der sein Amt am 1. April 2025 antrat und zuvor in der Gemeinde Eutingen im Gäu tätig war, setzt seit Amtsbeginn auf mehr Transparenz und Bürgernähe. „Ich möchte die Verwaltung öffnen und den Menschen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten geben“, betonte er. So sind ihm regelmäßige Einwohnerfragestunden bei Gemeinderatssitzungen und eine Bürgermeistersprechstunde wichtig. Auch über soziale Medien will er die Bürgerinnen und Bürger zeitnah informieren.
Finanziell steht die Gemeinde auf den ersten Blick solide da. Dennoch sieht Jendroska zahlreiche Aufgaben: Die Homepage soll neugestaltet, ein Ratsinformationssystem eingeführt und die Verwaltung insgesamt stärker digitalisiert werden – sowohl nach innen als auch nach außen. Landtagskandidatin Daniela Steinrode unterstrich die Bedeutung der Digitalisierung auch für kleinere Gemeinden: „Ein digitales Ratsinformationssystem erleichtert Transparenz und Beteiligung – sowohl für Gemeinderäte als auch für die Bürgerschaft“ unterstrich Daniela Steinrode, die als Gemeinderätin in Nagold damit bereits Erfahrung gesammelt hat.
Auch die Infrastruktur verlangt Aufmerksamkeit: Das geschlossene Rohrdorfer Wassersystem bereitet in Verbindung mit alten Leitungen immer wieder Probleme. „Hier müssen wir langfristig anpacken“, so der Bürgermeister. Eine Kooperation mit den Stadtwerken Altensteig soll künftig Abhilfe schaffen. Gut aufgestellt zeigt sich die Feuerwehr mit 39 Aktiven bei rund 2.000 Einwohnern und einem zehn Jahre alten Gerätehaus. Sorgen bereitet dagegen die medizinische Versorgung: Die Rohrdorfer Arztpraxis ist derzeit geschlossen und ein Nachfolger bislang nicht gefunden. Die Nahversorgung ist unter anderem über den CAP-Markt gewährleistet. Carl Staud lobte die Bedeutung des Konzepts des Supermarktes, der Menschen mit Handicap einen Arbeitsplatz und damit Teilhabe am Arbeitsleben und an der Gesellschaft ermöglicht.
Bildung und Kinderbetreuung standen ebenfalls im Mittelpunkt. Der evangelische Kindergarten arbeitet eng mit der Gemeinde zusammen, deren einzügige Grundschule über den Kindergarten in der Ganztagsbetreuung unterstützt wird. Am Schulgebäude selbst gibt es jedoch dringenden Sanierungsbedarf – von alten Toiletten bis hin zu undichten Fenstern. Digital sei die Schule aber gut aufgestellt, berichtete Jendroska.
Auch aus der Bürgerschaft kamen Impulse: Matthias Großmann sprach das Thema Wohnen an und fragte, wie die Gemeinde es schaffen könne, Wohnraum zu entwickeln und gleichzeitig den dörflichen Charakter zu bewahren.
Ein weiteres zentrales Vorhaben ist hier auch ein Objekt in der Friedhofsstraße. Dort befindet sich eine ehemalige Schreinerei, ein markantes Gebäude, für das ein tragfähiges Konzept entwickelt werden soll. „Ein Abriss wäre schade – wir wollen gemeinsam überlegen, wie sich das Areal sinnvoll in die Ortsentwicklung einfügen lässt“, erklärte der Bürgermeister.
Auf Nachfrage von Ersatzkandidat Jochen Maier formulierte Jendroska seine zwei wichtigsten Wünsche an die Landespolitik: Zum einen eine verlässliche Finanzausstattung der Kommunen, insbesondere dann, wenn neue Aufgaben auf die Gemeinden zukommen. Zum anderen wünscht er sich einen spürbaren Abbau von Bürokratie. „Das Sirenenförderprogramm zeigt, wie schwierig es werden kann, berücksichtig zu werden – nur weil wir extrem schnell reagiert haben, konnten wir noch rechtzeitig einen Antrag stellen“, so Jendroska. „Die Kommunen brauchen faire Rahmenbedingungen, gerade im Umgang mit solchen Förderprogrammen“ hob Daniela Steinrode hervor und fügte hinzu: „Rohrdorf ist eine lebendige Gemeinde mit großem Engagement und klaren Zielen. Eine stärkere Unterstützung von Landesseite ist für unseren ländlichen Raum und dessen Entwicklung aber unerlässlich.“
Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 30.08.2025
Zukunft gestalten – in the middle of the Wäld: Daniela Steinrode besucht die Gemeinde Neuweiler
Neuweiler. Ländliche Stärke trifft auf zukunftsweisende Ideen: Bei ihrem Besuch in der Gemeinde Neuweiler im Kreis Calw verschaffte sich SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode ein umfassendes Bild über aktuelle Entwicklungen und Visionen der Kommune. Im Gespräch mit Bürgermeister Martin Buchwald, der seit 2007 die Gemeinde mit ihren 3.200 Einwohnerinnen und Einwohnern führt, wurden zentrale Themen wie Wohnen, Versorgung, Alterssicherung, Wirtschaft und Ehrenamt intensiv beleuchtet. „Mit dem neuen Slogan „In the middle of the Wäld“ positioniert sich Neuweiler als kraftvolle, selbstbewusste Gemeinde mit klarem Profil“ beschrieb Bürgermeister Buchwald die Idee dahinter.
Neuweiler umfasst sieben Teilorte, rund 1.000 Menschen leben im Ortskern. Bürgermeister Buchwald verwies auf das Innenentwicklungskataster, das gezielt brachliegende oder ungenutzte Flächen identifiziert, um Wohnraum zu aktivieren und jungen Familien Perspektiven im ländlichen Raum zu bieten. „Wir wollen wachsen“ erläuterte Martin Buchwald und fügte hinzu „aber mit Augenmaß und Bewusstsein für unseren Ort.“
„Die Entwicklung ländlicher Gemeinden steht und fällt mir mutigen Entscheidungen und langfristigen Investitionen“, betonte Daniel Steinrode. „Neuweiler ist ein starkes Beispiel, das sich sowohl um die Jüngsten wie auch um die Senioren des Ortes nachhaltig kümmert.“
Ein besonders zukunftsweisendes Projekt steht im Herzen Neuweilers kurz vor dem Start: die Neubebauung einer Seniorenwohnanlage, initiiert von der Bürgergenossenschaft Neuweiler, die das Thema „Wie wollen wir im Alter leben?“ aufgegriffen und aufgrund mangelnder Alternativen durch Pflegedienstleister und seniorengerechten Wohnmöglichkeiten kurzerhand selbst in die Hand genommen hatte. Am 11. April 2025 erfolgte der Spatenstich, die Fertigstellung ist für Herbst 2026 geplant. Vorgesehen ist eine selbstverantwortete, ambulant betreute Wohngemeinschaft, ergänzt durch Tagespflegeplätze und den beliebten Seniorentreff „Herbstrose“ sowie Service-Wohnungen für Seniorinnen und Senioren.
Die Vorstandsvorsitzende Anita Burkhardt berichtete im Gespräch mit Daniela Steinrode über die bewegte Planungsphase, über Herausforderungen, Verzögerungen – und über den großen Rückhalt durch Bürgermeister Buchwald und das engagierte Genossenschaftsteam. „Wir wollen, dass ältere Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können – mit Würde, Versorgung und Gemeinschaft“, so Burkhardt. Steinrode zeigte sich beeindruckt: „Das ist ein Leuchtturmprojekt für den ländlichen Raum. So sieht vorausschauende Zukunftsplanung vor Ort aus – getragen von Bürgerengagement und kommunaler Verantwortung.“
Auch in weiteren Bereichen zeigt sich Neuweiler sehr gut aufgestellt: Ein neuer Kindergarten wurde gebaut, ein moderner Schulneubau ist in Vorbereitung. Die ärztliche Versorgung ist durch eine Praxis vor Ort gesichert – ein Standortvorteil, der in vielen ländlichen Regionen längst nicht mehr selbstverständlich ist. Mit ihrer starken Feuerwehr, die über 170 Aktive zählt, und dem 1.600 Hektar großen Gemeindewald, betreut durch einen eigenen Förster, überzeugt Neuweiler auch in puncto Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Wirtschaftlich ist die Gemeinde durch zahlreiche Handwerksbetriebe geprägt. Größter Arbeitgeber ist die Firma Veyhl, ein international tätiges Unternehmen mit Sitz im Ort, das auch Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze für die Region schafft.
„Neuweiler beweist, dass auch kleinere Gemeinden zukunftsfähig, lebendig und innovativ sein können“, fasst Daniela Steinrode ihren Besuch zusammen. „Die Mischung aus Engagement, nachhaltiger Planung und enger Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bürgerschaft ist beispielhaft und beeindruckend.“
Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 29.08.2025
Althengstett. Von Bildung und Digitalisierung über Wohnraumentwicklung bis hin zur finanziellen Belastung durch den Artenschutz bei der Hermann-Hesse-Bahn und durch die beiden Krankenhäuser — beim Besuch der SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode bei Bürgermeister Rüdiger Klahm in Althengstett drehte sich vieles um die aktuellen Herausforderungen in der Gemeinde.
In wirtschaftlicher Hinsicht ist Althengstett geprägt durch Handwerksbetriebe und Zulieferfirmen der Automobilbranche. Doch seit der Corona-Pandemie sind die Gewerbesteuereinnahmen deutlich gesunken – auf aktuell nur noch 3,5 Millionen Euro. „Diese Entwicklung stellt die Gemeinde vor neue Herausforderungen, insbesondere in der Investitionsplanung“ berichtete Bürgermeister Klahm. Daniela Steinrode kritisierte die für Kommunen schwer zu planenden finanziellen Belastungen, die durch aktuelle Themen auf Kreisebene entstünden: „Die vom grünen Verkehrsminister versprochene Förderung für die Hermann-Hesse-Bahn muss in voller Höhe auch von einer zukünftigen Landesregierung eingehalten werden, unabhängig vom Ausgang einer neuen standardisierten Bewertung.“ Sollte das Land seine Förderzusage nicht einlösen, wäre dies eine Katastrophe für den Kreis und seine Gemeinden. Das dürfe nicht passieren, betonte Daniela Steinrode und sicherte zu: „Dafür werde ich mich auf Landesebene einsetzen.“ SPD-Zweitkandidat Jochen Maier forderte ebenfalls ein klares, schnelles Vorgehen: „um die Akzeptanz für die Hesse-Bahn in der Bevölkerung nicht weiter zu verspielen.“ Auch der Naturschutz spielt bei der Hermann-Hesse-Bahn eine zentrale Rolle: ein weiterer Hinderungsgrund für Fortschritte ist die Fledermausproblematik. Steinrode mahnte an, dass ökologische Verantwortung nicht gegen die Entwicklung des ländlichen Raums ausgespielt werden dürfe. Sie kündigte auch an, sich für eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen durch das Land einzusetzen. Nur so könne kommunale Handlungsfähigkeit auch langfristig gesichert werden.
Althengstett mit seinen Teilorten Neuhengstett und Ottenbronn ist schulisch breit aufgestellt: In jedem Ortsteil gibt es eine Grundschule. „Gemeinsam mit den Gemeinden ringsum arbeiten wir als Schulverband zusammen und können eine Real- sowie eine Gemeinschaftsschule anbieten“ berichtete Bürgermeister Klahm. Er lobte die gute digitale Ausstattung, die durch Mittel des Digitalpakts ermöglicht wurde. Die Gemeinschaftsschule setzt dabei seit einiger Zeit teils auf verpflichtende Tabletklassen.
Jochen Maier gab die Rückmeldung mancher Eltern weiter, die sich angesichts der verpflichtenden IT-Ausstattung Sorgen um die finanzielle Belastung machen. Diese Familien müsse man mitnehmen, betonte Rüdiger Klahm. Auch Yüksel Erdogan, SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Althengstett und langjähriger Elternbeiratsvorsitzender der Gemeinschaftsschule, betonte die Bedeutung, gerade im Bildungsbereich soziale Gerechtigkeit mitzudenken.
Ein weiteres Thema war der Wohnraummangel und die Schwierigkeiten bei der Erschließung neuer Baugebiete. Ein exemplarisches Beispiel: Das geplante Baugebiet Wasenäcker in Ottenbronn. Bürgermeister Rüdiger Klahm schilderte die kuriose planerische Situation: formal handle es sich um ein Außengebiet im Innenbereich. „Das führt zu hohen Auflagen“ merkte Klahm an. Hinzu kommt der Fund einer geschützten Fledermausart in einem alten Schuppen, der deshalb nicht abgerissen werden darf. Auch angrenzende Streuobstbäume stehen unter Schutz. Somit müssen zur Verwirklichung des Baugebiets – trotz Bedarf – noch einige Hürden genommen werden.
Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 29.08.2025
Ebhausen. Beeindruckt zeigte sich SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode beim Besuch in der Gemeinde Ebhausen: „Hier wird mit Weitsicht und Engagement Politik für die Menschen gemacht.“ Gemeinsam mit Bürgermeister Volker Schuler sprach sie über aktuelle kommunalpolitische Themen – von Bildung über Klimaschutz bis zur medizinischen Versorgung.
Volker Schuler, der seit 35 Jahren mit großer Leidenschaft Bürgermeister seiner Heimatgemeinde ist, betonte die Bedeutung langfristiger Planungen: „Nur mit Kontinuität kann sich eine Kommune nachhaltig weiterentwickeln.“ In Ebhausen mit seinen rund 5000 Einwohnern – verteilt auf die Ortsteile Ebhausen, Rotfelden, Ebershardt und Wenden – ist dies deutlich spürbar.
Ein besonderes Anliegen ist der Gemeinde seit vielen Jahren die Nachhaltigkeit. Mehr als ein Jahrzehnt lang war Ebhausen Träger des European Energy Award. In dieser Zeit wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Über 30 Photovoltaik-Dachanlagen sind installiert und viele Gebäude energetisch saniert. „Klimaschutz und Mobilität können Hand in Hand gehen“ unterstrich Daniela Steinrode im Hinblick auf das ehrenamtlich betriebene Elektrobürgerauto. Das sei ein gutes Angebot insbesondere für ältere und wenig mobile Menschen, lobte die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Altensteig/Ebhausen und Mitglied im Kreisvorstand Claudia Bertram-Schuler.
Ebhausen ist in vielerlei Hinsicht gut aufgestellt. Zwei Hausarztpraxen sichern die medizinische Grundversorgung vor Ort, Bäckereien und zwei Supermärkte sorgen für Nahversorgung – lediglich der Wegfall des örtlichen Metzgers wird bedauert. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Carl Staud hob die Wichtigkeit regionaler Nahversorgung hervor: „fällt dies weg, so wird der Wohnort schnell unattraktiv und der Einkauf beschwerlich“. Beim Breitbandausbau setzt die Gemeinde auf Tempo: Sowohl in Ebhausen als auch in Rotfelden wurde der Ausbau mit Förderung durch Eigenausbau umgesetzt.
Im Bereich Bildung und Betreuung hat Ebhausen vieles zu bieten: Die Lindenrain-Schule bietet in ihrer Grundschule auch die Betreuung von Grundschulkindern nach Unterrichtsende im angegliederten Hort an. Doch auch der Anschluss nach der Grundschule ist gewährleistet: die Gemeinschaftsschule in Ebhausen floriert mit 440 Schülerinnen und Schülern, teils dreizügig, und strahlt über die Gemeinde hinaus. Rund die Hälfte der Lernenden kommt aus umliegenden Gemeinden. „Die Schule hier ist ein echtes Erfolgsmodell für den ländlichen Raum“, lobte Steinrode. Die Kommune betreibt auch eine öffentliche Mediathek, verschiedene Kindergärten und unterhält Betreuungsangebote für Kleinkinder. Marina Ederle, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, kennt die Wichtigkeit zuverlässiger Betreuung auch aus dem beruflichen Kontext: „Familien sind oftmals darauf angewiesen und eine Betreuungsmöglichkeit für Grundschüler während der Ferienzeit, wie das in Ebhausen angeboten wird, gibt es noch zu wenig.“
Herausfordernd bleibt in der topografisch geprägten Kommune die Entwicklung neuer Gewerbegebiete und Wohnbauflächen. „Die Tallage bringt planerische Grenzen mit sich“, so Schuler, „doch wir versuchen im Rahmen des Möglichen Flächen sinnvoll zu erschließen.“
Für Daniela Steinrode steht fest: „Ebhausen zeigt, was eine engagierte und vorausschauende Kommunalpolitik leisten kann. Gerade für den ländlichen Raum ist dieses Beispiel von besonderem Wert.“
Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 29.08.2025
Ostelsheim. Beim Besuch der SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode bei Bürgermeister Ryyan Alshebl in Ostelsheim standen viele drängende Themen auf der Tagesordnung – von Investitionsstaus bis zur überfälligen Hermann-Hesse-Bahn. Es zeigte aber auch: solide Finanzen, bürgerschaftliches Engagement und klare kommunalpolitische Zielsetzungen sind auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen möglich.
Bürgermeister Ryyan Alshebl präsentierte eine bemerkenswert stabile Ausgangslage: „Ostelsheim zählt zu den wenigen Gemeinden in Baden-Württemberg, die schuldenfrei sind.“ Die Pflichtaufgaben sind vollständig erfüllt – doch bei freiwilligen Leistungen wie der Sanierung von Sportanlagen oder Teilen der Infrastruktur besteht Nachholbedarf. Auch das Sanierungsgebiet im Ortskern steht im Fokus: Der geplante Abriss der alten Gärtnerei, die übergangsweise als Gemeinschaftsunterkunft genutzt werden könnte, wird derzeit noch durch artenschutzrechtliche Auflagen und bürokratische Hürden verzögert.
Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Hermann-Hesse-Bahn, deren Fertigstellung für viele Gemeinden der Region einen enormen Entwicklungsschub bedeuten würde. Alshebl kritisierte, dass Effizienz und Nutzen hinter rechtlichen Formalitäten zurückstehen müssten: „Es geht zu oft nicht mehr um das Ziel, sondern nur noch um die absolute Rechtssicherheit – das lähmt Fortschritt.“ Daniela Steinrode unterstrich die hohe Bedeutung des Bahnschlusses: „Unsere Region braucht diese Verbindung nun endlich, eine Zuganbindung nach Stuttgart ist zentral.“ Besonders, wenn man junge Menschen, die für Ausbildung, Studium oder zur Arbeit nach Stuttgart pendeln, langfristig im Kreis halten wolle, so Steinrode und fügte hinzu: „ Auch der Tourismus im Nordschwarzwald wird umgekehrt von dieser Anbindung profitieren.“
Im Anschluss an die Gesprächsrunde besichtigten Steinrode, Alshebl und Gäste den neuen Bahnhaltepunkt, an dem die Hesse-Bahn künftig halten soll. Hannes Elholm, Mitglied im Kreisvorstand der Jusos, bemängelte die schleppende Umsetzung der Zuganbindung: „Das ist für unsere Generation wirklich wichtig und muss endlich kommen.“
Im Bereich Bildung und Betreuung entwickelt sich Ostelsheim zukunftsorientiert: Neben dem bestehenden Kindergarten wird im Herbst ein Naturkindergarten eröffnet. Die lang bestehende Herausforderung bei der Personalgewinnung scheint nun gelöst. Zudem ist die Gemeinde Teil des Schulverbands mit Althengstett für weiterführende Schulen. Zweitkandidat Jochen Maier, der selbst lange in Ostelsheim beruflich tätig war, kennt die örtlichen Gegebenheiten gut. Besonders die Entwicklung rund um die alte Gärtnerei ist für ihn ein „wichtiges Signal für Aufbruch und Erneuerung.“
Beeindruckend ist auch das ehrenamtliche Engagement im Ort: Über 70 Helferinnen und Helfer wirken beispielsweise mittlerweile am Projekt „Dorfcafé“ mit – ein Ort für Begegnung, Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit plant die Gemeinde, einen zentralen Treffpunkt und Begegnungsort in ihrer Mitte und für die Menschen zu schaffen. Daniela Steinrode lobte das Projekt als „herausragendes Beispiel für gelebtes Miteinander und sozialen Kitt in herausfordernden Zeiten.“ Auch das sonstige Vereinsleben in Ostelsheim sei lebendig, so Bürgermeister Alshebl – und die freiwillige Feuerwehr sei mit über 50 Aktiven sehr gut aufgestellt.
Daniela Steinrode betonte abschließend: „Ostelsheim zeigt, wie eine verantwortungsvolle und bürgernahe Kommunalpolitik aussehen kann – mit Visionen, klarer Kante und einem bemerkenswert starken Ehrenamt.
Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 29.08.2025
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