Richard Dipper Politik Kommentar der Woche: Neue Lehrer braucht das Land

26.10.2008

Pisa räumte vor etwa zehn Jahren gründlich mit der gern gehegten Illusion auf, das deutsche Bildungssystem sei das Beste der Welt. Seitdem wird hierzulande über Bildung diskutiert. Unser Schulsystem einschließlich Hochschule und vorschulische Erziehung und Bildung stehen auf dem Prüfstand. Natürlich ist nicht alles schlecht am deutschen Bildungssystem. Im Bereich der Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer lassen sich durch Qualitätsmanagement und Fortbildung durchaus Fortschritte beobachten. Es gibt zahlreiche innovative Kolleginnen und Kollegen, denen es gelingt, gute und hervorragende Arbeit an ihren Schulen zu leisten. Aber der von der Mehrzahl der Bildungswissenschaftler und auch von der SPD gewollte pädagogische Paradigmenwechsel an unseren Schulen muss Konsequenzen für die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer haben.

Darum geht es in einem Aufsatz von Rektor Baumann und mir. (PDF)

Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 26.09.2008

 

Bundespolitik Vorwahlkampf eröffnet: Saskia Esken und Esther Peylo wollen beide nach Berlin

Der kürzlich in der Althengstetter Pumpstation tagende Calwer SPD-Kreisvorstand hatte einen besonderen Punkt auf der Tagesordnung. Saskia Esken aus Bad Liebenzell und Esther Peylo aus Tübingen wollen beide für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt als Abgeordnete nach Berlin. Deshalb hatte der Kreisvorstand die beiden Bewerberinnen um die Nominierung zur Kandidatin für die Bundestagswahl eingeladen, sich den Vorstandsmitgliedern vorzustellen.

Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 26.09.2008

 

Saskia Esken Bundespolitik Der politische Kommentar: Risiken für das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland

Von Saskia Esken

Durch die Reformpolitik der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder, aber auch durch die positive Entwicklung der Weltwirtschaft hat sich in Deutschland in den letzten Jahren nach einer durch den Kohlschen Reformstau verursachten langanhaltenden Baisse das Wirtschaftswachstum erholen können. Dabei konnte sich erstmals seit langer Zeit, vielleicht wegen der Konstanz des Wachstums, ganz sicher aber wegen der vorangegangenen arbeitsmarktpolitischen Reformen, die positive Stimmung auch auf die Beschäftigung auswirken.

Wir streben auch weiterhin die Annäherung an die Vollbeschäftigung an: Nur eine Beschäftigung im Arbeitsmarkt verschafft den Menschen nicht nur ein Auskommen, sondern auch die Bestätigung ihrer Zugehörigkeit und ihrer Wertigkeit für die Gemeinschaft. Dabei wollen wir sicherstellen, dass die Menschen von ihrer Arbeit auch leben können.

Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 21.09.2008

 

Esther Peylo Bundespolitik Der politische Kommentar: Gute Arbeit für ein gutes Ein- und Auskommen

Von Esther Peylo

Es gibt Menschen in unserem Land, die eine Familie zu versorgen haben, die 40 Stunden und mehr in der Woche dafür arbeiten, nur beim Discounter einkaufen, nie in den Urlaub fahren und dennoch mit ihrem verdienten Geld nicht über die Runden kommen. Viele Eltern, die eigentlich „in Lohn und Brot“ sind, bekommen Schweißausbrüche, wenn ein Schullandheimaufenthalt ansteht, die Waschmaschine oder gar das Auto merkwürdige Geräusche von sich geben. Von einem Kino- oder Restaurantbesuch können sie nur träumen. Das darf eigentlich nicht sein. Denn wer arbeitet, soll auch die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und die Früchte der Arbeit zu genießen.

Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 15.09.2008

 

Dipper Politik Kommentar der Woche: Schulstruktur - Die CDU im Kreis Calw hält verbissen am gegliederten Schulsystem fest

10.9.2008

„Die deutsche Bevölkerung gibt dem Bildungssystem schlechte Noten: Fast jeder Zweite findet es ungerecht, eine deutliche Mehrheit plädiert dafür, dass Kinder länger gemeinsam lernen sollen - am besten sechs statt nur vier Jahre. Das zeigt eine neue Umfrage“ konnte man auf Spiegel Online vor einigen Tagen lesen. Umfragen, das langsame Dahinsiechen der Hauptschule als Schulform, die Aussicht, dass im Kreis Calw eine ganze Reihe von Hauptschulen kurz vor dem Kollaps stehen, lässt die CDU im Kreis völlig unbeeindruckt. Ideologisch hartleibig hält sie am gegliederten Schulsystem fest und erklärt: „Für unsere Kinder das Beste – das dreigliedrige Schulsystem.“

Veröffentlicht von SPD Kreis Calw am 10.09.2008

 

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