SPD im Kreis Calw beschließt Programm zur Kreistagswahl

Kreisverband

Der SPD Kreisverband Calw hat auf der Jahreshauptversammlung am 16. März in Wildberg sein Programm zur Kreistagswahl unter dem Motto: "Wir im Kreis Calw: sozial, solidarisch, ökologisch" beschlossen

  • Leben, Arbeiten und Wohnen im Kreis Calw – attraktiv und bezahlbar!

Auch im Kreis Calw ist der Wohnraum in den Zentren knapp und teuer, während in den ländlichen Gemeinden die Versorgung immer schwieriger wird – ohne (zweites) Auto geht es nicht. Wir wollen, dass der Landkreis für bezahlbaren Wohnraum und gute Versorgung in der Fläche sorgt. Wir wollen, dass die Förderprogramme von Bund und Land konsequent genutzt werden und fordern die Gründung einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft.

  • Gute und modernste Bildung muss kostenlos sein – von der KiTa bis zum Berufsabschluss!

Auf die frühe Bildung kommt es an! Wir wollen, dass Eltern gute frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote kostenlos nutzen können. Niemand soll sich gegen eine Berufstätigkeit entscheiden müssen, weil die Gebühren zu hoch sind. Für eine zeitgemäße Bildung muss der Landkreis als Schulträger die Berufsschulen stets mit modernster und digitaler Technik ausstatten. An allen Schularten wollen wir, dass eine gute Versorgung mit Schulsozialarbeit gesichert ist.

  • Wer soziale Beratung und Unterstützung braucht, der soll sie überall im Kreis bekommen!

Ein gutes Leben im Kreis Calw soll auch denen gelingen, die mit Nachteilen zu kämpfen haben. Dazu muss es im Sozialbereich vielfältige und niederschwellige Beratungsangebote für alle Lebenslagen und Bedarfe geben. Wir sorgen dafür, dass der Landkreis das bestehende Netz an Beratungs- und Unterstützungssystemen fördert und pflegt und durch eigene Angebote ergänzt.

  • Im Kreis Calw müssen gute Ärzte und Krankenhäuser für alle gut erreichbar sein!

Wir wollen eine gute und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, ambulant und stationär, für alle Bewohner im Kreis. Dazu braucht es auch gute Arbeitsbedingungen für die Pflege und weiteres Personal! Die geplanten Bauvorhaben beider Krankenhäuser müssen zügig umgesetzt werden. Wir wollen, dass der Landkreis das Stipendienprogramm für Medizinstudenten aufstockt und Modellprojekte entwickelt, die die haus- und fachärztliche Versorgung im Kreis sicherstellen.

  • Klimawandel, Natur- und Umweltschutz geht uns alle an - der Kreis Calw soll Vorbild sein!

In der Förderung des ÖPNV, beim Fuhrpark, bei Bau- und anderen Projekten muss der Landkreis der Ökologie ebenso wie Energieeffizienz und Klimaschutz eine hohe Priorität einräumen und Bürgerinnen und Bürger optimal beraten. In der Abfallwirtschaft wollen wir die Gebühren stabil halten und das bewährte Abholsystem für Wertstoffe beibehalten.

  • Der ÖPNV im Kreis Calw – eine echte Alternative zum Auto!

Auch in der Fläche des Kreises müssen die Menschen mobil sein. Deshalb fordern wir den Busverkehr im Stundentakt - flächendeckend im ganzen Kreis Calw. Auch die Hermann-Hesse-Bahn muss rasch umgesetzt und die Bahnanbindung von Nagold an die Region Stuttgart zügig vorangebracht werden. Zudem wollen wir die Tarifgestaltung im ÖPNV vereinfachen. Bei der Schülerbeförderung akzeptieren wir keine weitere Belastung für Familien!

  • Schnelles Internet, zuhause und unterwegs – das ist heute so wichtig wie Wasser und Strom!

Damit alle am digitalen Wandel teilhaben können, müssen wir die digitale Infrastruktur in der Fläche verbessern und die Bildungsangebote modernisieren. Wir wollen als Landkreis dafür sorgen, dass jeder Haushalt und jedes Unternehmen mit Glasfaser ans Netz gehen kann (FTTH). Wir wollen an vielen Orten freies WLAN ermöglichen und setzen uns zudem dafür ein, dass die Lücken im Mobilfunknetz endlich geschlossen werden.

  • Im Tourismus muss der Kreis Calw Spitze werden und alle Zielgruppen ansprechen!

Die touristischen Angebote im Kreis Calw wollen wir weiterentwickeln, in der gesamten Region besser vernetzen und eine enge Kooperation mit den Nationalpark Schwarzwald erreichen. Unsere Wanderwege, Vesperhütten oder Radwege müssen „Premium“ werden, sie müssen sich an junge Menschen wie an Familien und „Best Ager“ richten und mit dem ÖPNV gut erreichbar sein. Barrierefreiheit ist ein Plus für alle!

 

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