Saskia Esken gratuliert den Landesbeschäftigten und ihren Gewerkschaften zum Tarifabschluss über 5,8%

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Saskia Esken

„Unsere Arbeit ist Mehrwert!“ – der Einsatz bei den Warnstreiks hat sich gelohnt!

Am vergangenen Freitag begleitete die örtliche Bundestagskandidatin der SPD Saskia Esken einen Bus voller Beschäftigter des Klinikums Nordschwarzwald nach Stuttgart.

80 Auszubildende, Arbeiter und Angestellte und damit weit mehr als 10% der Beschäftigten aus allen Bereichen des Klinikums wie z.B. Therapie und Pflege, Verwaltung und Reinigungs-dienst waren nach dem 12. Februar nun schon zum zweiten Mal in einen eintägigen Warnstreik getreten. Sie bekräftigten damit die Forderung ihrer Gewerkschaft ver.di und anderer Gewerkschaften im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen aller Landesbeschäftigten nach auskömmlichen und gerechten Lohnerhöhungen.

„Unsere Arbeit ist Mehrwert!“ lautete eine der Parolen, mit der die Gewerkschaften ihre Forderung nach Lohnerhöhungen von 8%, mindestens aber 200 Euro und 120 Euro für die Auszubildenden begründeten. Bei der Demonstration und Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart machten die Redner der Polizeigewerkschaft, der GEW, von ver.di, IG BAU und dbb tarifunion vor mehr als 5000 Teilnehmern aus allen Landesteilen deutlich, dass die Landesbeschäftigten sich mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherheit im öffentlichen Dienst nicht mehr besänftigen lassen: „ Mit einem sicheren Arbeitsplatz können wir unsere Mieten und Heizrechnungen nicht bezahlen!“.

Demo

„Auf das erzielte Ergebnis von insgesamt 5,8%, vor allem auch auf die soziale Komponente des Sockelbetrags von 40 Euro können die Beschäftigten stolz sein!“, so die Bundestags-kandidatin Esken. Sie sei beeindruckt vom Kampfwillen der Kolleginnen und Kollegen. In Stuttgart konnte sie nicht nur mit den Beschäftigten des Klinikums, sondern auch mit Polizisten und Feuerwehrleuten, mit Tierpflegern und Lehrern ins Gespräch kommen. „Gerade bei den unteren Einkommen ist eine deutliche Lohnerhöhung nach den Spar- und Nullrunden der letzten Jahre das beste Konjunkturprogramm, das man sich denken kann!“ sagt die Sozialdemokratin aus Bad Liebenzell. „Diese Menschen tragen ihre Lohnerhöhung nicht nach Luxemburg, das ohnehin knappe Geld geht bei ihnen voll in den Konsum!“

Das gelte übrigens auch für alle Lohnersatzleistungen und insbesondere für Hartz IV. Der jüngste Mißgriff aus der Jungen Union, die Verunglimpfung der Regelsatzerhöhung für Kinder als „Subventionierung für Tabak- und Spirituosenindustrie“, sei deshalb auch ein Schlag ins Gesicht all jener Eltern, die unter großen Schwierigkeiten und persönlichen Entbehrungen das Unmögliche leisten, ihre Kinder in wirtschaftlicher Not gesund zu ernähren und für Kindergarten und Schule auszustatten – sei es nun von Hartz IV oder von geradezu sittenwidrigen Niedriglöhnen, die nicht zum Leben reichen.

 

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